Trauma verarbeiten: Tipps wie wir Symptome erkennen und Traumata überwinden können.

Unsere Aufgabe hier auf Erden ist es, Erfahrungen zu machen. Was aber, wenn manche Erfahrungen für unsere Seele zu viel sind? Die Folge ist was wir gemeinhin als Traumata bezeichnen. Wie entsteht nun ein solches Trauma, was sind die Symptome und wie können wir das Trauma verarbeiten?

Wenn wir das Wort Trauma hören denken wir häufig an Krieg, Missbrauch und andere schreckliche Dinge.

Keine Frage: Dies sind traumatische Erfahrungen die unser Leben nachhaltig prägen können.

Die Wissenschaft hat erkannt, dass derartige Schockerlebnisse in unserem Unterbewusstsein weiterleben und der Betroffene Hilfe bei der Verarbeitung benötigt.

Nicht bekannt ist jedoch, dass auch weniger einschlägige Erlebnisse Spuren in unserer Seele hinterlassen können.

 

Trauma Kindheit: Ein Sturz mit Folgen

Hier ein kurzes Beispiel:

Drei Kinder fahren Fahrrad.

Es macht ihnen Spaß, sie haben das Fahrradfahren gerade erst gelernt.

Jeder will schneller und eleganter fahren als der andere.

Dann passiert es.

Ein Kind kommt vor den Augen der anderen zum Sturz.

Es wollte ihnen gerade zeigen, wie toll es von der Bordsteinkante springen kann.

Doch die Landung ging daneben und es fällt mit dem Hinterkopf auf den Asphalt.

Alle sind erschrocken.

Das Kind steht gleich wieder auf und greift sich am Kopf.

Das wird vielleicht eine Beule, sonst scheint alles gut gegangen.

So scheint es zumindest.

Gut möglich, dass der Schock bei allen dreien noch etwas nachwirkt.

Doch sobald sie wieder zuhause sind, ist der Vorfall vergessen.

Zumindest bei den beiden Kindern, die dabei standen.

Das gestürtze Kind schämt sich noch lange Zeit für sein Mißgeschick.

Und das Gefühl der Scham, gepaart mit dem Schock und dem Aufprall bleibt in seinem emotionalen Gedächtnis.

Nun einmal angenommen das Kind wird erwachsen und wird ein begnadeter Geigenspieler.

Doch der Geigenspieler hat ein Problem.

Immer wenn er vor Publikum spielen soll, wird er unsicher und bekommt starke Kopfschmerzen.

Wiederum angenommen der Erwachsene kommt deshalb zu mir zur Beratung.

Gut möglich, dass wir auf der Suche nach der Ursache auf jenen Moment seiner Kindheit stoßen.

Denn seither läuf folgendes Programm in seinem System:

Wenn ich etwas besonderes vor den Augen anderer wage, dann passiert etwas sehr peinliches und es wird sehr weh tun.

Eine derartige psychisch-physische Verknüpfung kommt häufiger vor als man denkt.

Das Gute daran, wird eine solche Verknüpfung erkannt, kann sie sehr einfach und schnell behoben werden.

 

Die Trauma Symptome erkennen

Es gibt viele Wege, wie sich ein Trauma äußern kann.

Oft decken sich die Symptome mit denen von Depressionen und von Belastungsstörungen.

Ob dahinter nun tatsächlich ein Trauma steckt, lässt sich in unserer Arbeit erst nach einer erfolgreichen Behandlung feststellen.

Trotzdem seien hier einige Indikatoren angeführt.

Trauma im Körper

 

Die häufigste Form von Traumata im Körper ist der Sturz, der Unfall.

Die Schockwellen, die bei einem Unfall durch den Körper gehen, werden weitestgehend von den Muskeln und Knochen abgefangen.

Manchmal bleibt den Knochen nichts anderes übrig, als den Aufprall zu absorbieren.
In diesem Fall kann es zu Verstauchungen oder gar Brüchen kommen.

Denn eines will der Körper auf alle Fälle verhindern: Dass die Schockwelle ungehindert in den Kopf dringt und auf das Gehirn einwirkt.

Unser Gehirn ist von der Masse her wie ein grauer Wackelpudding.

Schlagen wir mit dem Kopf hart auf den Boden auf, wird es ordentlich durchgeschüttelt.

Durch die Erschütterungen, die unser Gehirn durch das Stoßen an die Schädelknochen erfährt, kann es zu Einschränkungen seiner Funktionalität kommen.

Sprich, unsere kognitiven Fähigkeiten wie Denken, Sprechen und Wahrnehmen können in Mitleidenschaft gezogen werden.

Auch physische Phänomene wie Kopfschmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühl und eine Störung des Gleichgewichtsgefühls können die Folge sein.

Beispiele aus der Geschichte:

Im ersten Weltkrieg verloren viele Soldaten ihre Einsatzkraft, nachdem sie einem Granathagel ausgesetzt waren.

Obwohl sie keinerlei Verletzungen davon trugen, zitterten sie am ganzen Körper und waren geistig abwesend.

Wiederum andere, die verletzt wurden, berichteten von Schmerzen, selbst nachdem die Wunde längst verheilt war.

Diese Phänomene sind in der Wissenschaft als “shell shock” und “Phantomschmerz” bekannt.

Psychologen und Neurologen aus jener Zeit erkannten, dass der Körper diese Art der Erfahrung aufrecht erhält, um sich vor der Wiederholung eines solchen Vorfalls zu schützen.

Die meisten von uns sind zwar keine Kriegsveteranen, doch unterliegen wir dem selben Prinzip.

Eine schmerzvolle Zahnbehandlung, eine heftige Prügelei oder eine riskante Operation (selbst unter Vollnarkose) können uns auf seelischer Ebene ein Leben lang begleiten.

 

ATR (Accident Trauma Release): Das Trauma verarbeiten

In den 80ér Jahren entdeckte der Psychotherapeut Paul A. Hansen, PhD eine Methode, die dem Körper half, das Trauma loszuwerden.

Er nannte seine Technik ATR (accident trauma release) und er war damit sehr erfolgreich.

Die Behandlung über den Weg der Seele ist so einfach wie naheliegend:

Die Schockwellen des Aufpralls müssen erst ausgeleitet werden. Dann kann unser Gehirn und unser Körper regenerieren.

Der Effekt dieser Art Behandlung ist beeindruckend um nicht zu sagen: Spektakulär!

So ist es auf einfache Weise möglich, unsere geistige und körperliche Gesundheit, Vitalität, Klarheit und sogar verlorengegangene Erinnerungen (was häufig bei einem Sturz auf den Kopf vorkommt) wieder zurückzugewinnen.

Persönliche Erfahrungen:

In den Folgejahren wurde die Technik weiterentwickelt und durch die Workshops von Dr. Hans TenDam weltweit populär.

Während meiner Ausbildung bei Tasso – dem Trainingsinstitut von Dr. Hans TenDam – wurde ich als Klient für die ATR-Demonstration ausgewählt.

Es wurden zwei Themen bearbeitet: Meine Sportunfälle und eine heikle Operation in meinen Jugendjahren.

Im Alter von 8 bis 16 Jahren hatte ich oft an Judo-Turnieren teilgenommen.

Ich war recht erfolgreich und so folgte mit 14 die Aufnahme ins Jugend-Nationalteam.

Beinahe jedes Wochenende bestritt ich Wettkämpfe auf recht hohem Niveau und verfolgte ein intensives Training.

Stürze und Verletzungen gehörten zur Tagesordnung.

So endete mehr als einmal ein Wettkampf für mich mit einem Schleudertrauma und einer Einweisung ins Krankenhaus.

In der Sitzung mit Hans fanden wir heraus, wieviel von diesen Erschütterungen noch in meinem Körper steckte.

Vor allem der Kopfbereich war davon betroffen.

Dies hatte zur Folge, dass meine Aufmerksamkeitspanne herabgesetzt war.

Kamen daher meine Schwierigkeiten in der Schule?

Es fiel mir stets schwer mich zu konzentrieren und ich schaffte das Abi (die Matura in Österreich) nur mit höchster Not.

Ein Studium nach dem Schulabschluss kam für mich daher nicht in Frage.

Nach der Arbeit mit Hans änderte sich etwas Grundlegendes.

Ich bekam Lust, mich in die Wissenschaft zu vertiefen und begann ein Psychologiestudium noch im Alter von 35 Jahren.

Und siehe da, das Lernen fiel mir leicht und ich schloß mit einem Schnitt von 1,6 ab.

Das zweite Thema, das an diesem Abend behandelt wurde, war eine unangenehme Operation am Genitalbereich in meinen Jugendjahren.

Die Ärzte meinten, das sei eine kleine Sache.

Doch für mich wurde es ein Albtraum.

Da der operierende Arzt meine Mithilfe bei der OP benötigte (ich sollte wenn ich aufgefordert werde meine Muskeln anspannen), wurde ich bei Bewusstsein in den OP-Saal gebracht.

Die Schwestern waren gerade dabei alles vorzubereiten.

Dabei lässterten sie lauthals über den Arzt, der mich gleich operieren sollte.

Als sie bemerkten, dass ich nicht unter Narkose war erschraken sie und verstummten.

Es reichte jedoch, um mich zusätzlich zu verunsichern.

Der Arzt kam, er wirkte etwas wirrsch und gestresst.

Eine dicke Spritze in den Unterbauch sollte alles im Bereich meines Beckens betäuben.

Als der Arzt mit der Operation beginnen wollte, spürte ich immernoch seine Hände zwischen meinen Beinen.

Ich tat das Kund, doch der Arzt meinte nur: “Quatsch, Sie können schon lang nichts mehr spüren. wir fangen jetzt an.”

Das war ein Schock. Ich spürte Panik in mir hochsteigen.

An einem gewissen Moment sollte ich nun pressen damit der Arzt eine Ader veröden konnte.

Ich gab mein bestes doch er meinte nur: ” Mehr pressen, mehr, jetzt machen Sie schon!”

Offenbar war er nicht zufrieden mit der Entwicklung.

Trotzdem begann er mit der Verödung und nahm die Spritze.

“Scheiße!” rief er plötzlich.

Doch wissend, dass ich bei Bewusstsein war nahm er sich sogleich zusammen und erklärte mir in einem professionellen Ton, dass die Ader zwar geplatzt sei, dass das aber kein Problem wäre.

Er nähte die Wunde zu und verschwand.

Ich lag da und hatte das Gefühl gerade meiner missglückten Schlachtung beigewohnt zu haben.

Als sich diese Geschichte im Verlauf der Arbeit mit Hans entblätterte, kam sofort die Frage einer Teilnehmerin: “Hast du bereits Kinder?”

Die Frage kam von Dr. Pakriti Poddhar, der Gründerin der Poddhar Foundation in Indien und einer langjährigen Psychotherapeutin.

Damals verstand ich die Frage nicht so recht.

Prakriti jedoch wusste, dass derartige Erlebnisse eine Schockstarre im Körper auslösen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können.

Tatsächlich wünschte sich meine Frau seit längerem Kinder.

Sie war etwas besorgt, dass es noch nicht geklappt hat.

Sie hatte sich auch vom Frauenarzt untersuchen lassen. Der meinte, bei ihr sei alles in Ordnung.

So beschloß sie, dem ganzen noch etwas Zeit zu geben, doch wenn es weiterhin nicht klappen sollte, wäre ich dran mit der Untersuchung.

Doch nur wenige Wochen nach dem Workshop mit Hans wurde wurde meine Frau schwanger.

Als ich Monate später Marion Boon, einer der talentiertesten Schülerinnen von Hans, von unserem Kinderglück berichtete, lachte sie nur und meinte: “Oh wie schön, ein Tasso-Baby.”

Zu beschreiben, wie die Tasso-ATR abläuft, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.

Vielleicht nur soviel.

In meinem Fall war es wichtig, die emotionalen Verküpfungen und Verwicklungen aufzulösen und dem System Ruhe und Sicherheit zu geben.

Wir führten einen großen Teil der Operation im Geiste nocheinmal durch, diesmal aber sorgsam und mit viel Übersicht und Bewusstsein.

So konnte sich der Körper entspannen und das Trauma loslassen.

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Trauma Geburt – ein Trauma der Verdrängung

Eine reibungslose Geburt ist etwas sehr schönes und Mutter und Vater erinnern sich gerne daran.

Eine Geburt kann jedoch auch schrecklich verlaufen. In früheren tagen kam es nicht selten vor, dass Mutter oder Kind oder manchmal auch beide dabei starben.

Heute ist das dank unserer medizinischen Mittel nicht mehr so häufig der Fall.

Und trotzdem: Für manche Frauen ist es keine schöne Erfahrung und sie verdrängen lieber die Erinnerungen daran.

Manchmal ist ihnen damit jedoch nicht geholfen.

Der Mann erkennt seine Frau nach der Geburt des gemeinsamen Kindes nicht wieder.

Sie ist mürrisch, schnell gereizt und fühlt sich ständig müde.

Ihr Zustand ändert sich auch Monate nach dem Wochenbett nicht.

Es kommt weiterhin zu Streitereien, vielleicht gar zur Trennung.

In unseren Arbeiten stellen wir fest, dass Frauen nach traumatischen Geburten weiter unter Schock stehen können.

Im weiteren Verlauf verdrängen sie diesen Schockzustand um sich den anstehenden Aufgaben als Mutter widmen zu können.

Diese Verdrängung hat jedoch seinen Preis.

Es ist, als würde ein Teil ihrer Seelenkraft einfrieren.

Sollte also die Wesensänderung der Mutter noch Jahre nach der Geburt anhalten, kann ein guter Therapeut helfen, die verloren gegangenen Anteile wieder zurückzugewinnen.

 

Fazit

Häufiger als wir denken steckt in uns ein Trauma.

Dieses kann u.a. ausgelöst werden durch Unfälle, Schock oder Gewalt.

Das Trauma zeigt sich u.a. in Form von Schmerzen, Taubheit, kognitiven Einschränkungen wie zum Beispiel in der Wahrnehmung oder in der Aufmerksamkeitsspanne oder energetischen Defiziten wie Müdigkeit oder sogar Unfruchtbarkeit.

Die ATR (accident trauma release) kann das Trauma im Körper aufspüren und es auflösen.

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